Die Top 5 der Trainingsdokumentation. Wie dokumentiere ich richtig? (2)

In meinem letzten Artikel habe ich schon darüber berichtet warum man überhaupt ein Trainingstagebuch führen sollte. Nun möchte ich darauf eingehen, wie diese Dokumentation am effektivsten aufgebaut wird. Eine Dokumentation besteht im wesentlichsten aus den folgenden 5 Punkten:
1. Das Ziel
Jede Trainingseinheit hat eine Ziel, das erreicht werden will. Unterschieden wird zwischen den Trainingsintensitäten Rekom, GA1, GA2, WSA, KA und weitere. Für ein optimales Training müssen also im Laufe der Saison alle Intensitäten trainiert werden. Die Verteilung ist natürlich von Athlet zu Athlet unterschiedlich. Am Ende der Saison lässt sich schnell erkennen, ob das Verhältnis gestimmt hat, oder ob im nächsten Jahr andere Prioritäten gesetzt werden müssen.
2.+3. Der Inhalt und die Methode
Abwechselung im Training ist wichtig um den Spaß nicht zu verlieren. Diese Abwechselung erreicht man durch verschiedene Methoden. Die wichtigsten Drei sind die Dauermethode, die Intervallmethode und die Wiederholungsmethode. Ein Aufzeichnung des Trainingsplanes kann später Aufschluss darüber geben, ob das vorgenommen Ziel der Einheit auch erreicht worden ist oder ob zum Beispiel eine andere Methode besser gewesen wäre.
4. Das Maß
Nichts geht über Fakten! Die Anzahl der Trainingskilometer, die Herzfrequenz, die Dauer und die Geschwindigkeit sind entscheidende Parameter für eine Trainingssteuerung. Diese sollen dementsprechend natürlich auch immer zum Ziel der Einheit passen.
5. Die Organisation
Bei der Aufzeichnung der Organisation stellt man sich vor allem die Fragen: Wie habe ich mein Training organisiert? Wie habe ich es umgesetzt? Was kann ich besser machen? Außerdem kann man hier auch Zeit und Ort der Trainingseinheit, sowie die Anzahl der Trainingspartner festhalten.
Fazit
Für ein gute Trainingsdokumentation sollte man also auf jeden Fall immer das Ziel und die Umsetzung festhalten. Nur so ist es möglich eine genaue Analyse des Trainings zu erhalten.
Über diesen Artikel
Dieser Artikel ist Teil einer dreiteiligen Reihe über Trainingsdokumentation und Trainngsanalyse.
Weitere Artikel:
- Warum soll ich ein Trainingstagebuch schreiben?
- Die Trainingsanalyse. Nun zeigt sich, ob du gut trainiert hast!
Eure Erfahrungen, Ideen, Fragen, Verbesserungen und Anregungen könnt Ihr mir in den Kommentaren hinterlassen. Ich freue mich über jegliches Feedback!

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